Repliken

Aufgrund meines letzten Blogeintrags über die Scheu-Klappen der NZZ-Herren gab es eine Replik von Jan Flückiger. Auf diese wiederum haben Esther Brunner und ich nochmal geantwortet.

Liebe Frau Schutzbach

Ihr Beitrag ist derart reich an Unterstellungen, Mutmassungen und Fehlinterpretationen meines Artikels, dass ich gar nicht weiss, wo ich anfangen soll. Entgegen ihrer Vermutung habe ich nämlich durchaus ein Ohr für Einwände. Wenn sie denn begründet sind.

Ich kenne sie nicht und masse mir deshalb auch nicht an, ein Urteil über sie zu fällen. Ganz anders als sie, die mich nicht kennen und noch nie mit mir gesprochen haben und trotzdem zu wissen glauben, wie ich denke. Hätten sie mit mir gesprochen oder würden sie mich kennen, dann wüssten sie, dass ich weder ein Problem mit Trans-Menschen habe, noch das mich die Veränderung der Gesellschaft irgendwie verunsichert. Ich nehme das ehrlich gesagt ganz gelassen. Jede* und jeder* soll seine Sexualität und sein Geschlechterempfinden so ausleben, wie er* oder sie*will.

Auch ein angeblich ewig gestriger Heteromann der NZZ (woher wollen Sie eigentlich wissen, dass ich hetero bin?) weiss, dass Geschlechter(rollen) nicht binär sind und will sich auch selber nicht auf sein biologisches Geschlecht reduzieren lassen. Nur war das gar nicht das Thema meiner Glosse(!).

Ich erkläre Ihnen gerne den Gedankengang, der mich bewogen hat, diesen kleinen satirischen Text zu schreiben. Er hat nämlich alles andere als mit einer Geringschätzung von Trans-Menschen oder deren Anliegen zu tun. Ganz im Gegenteil.

Also: Ich stosse in einer Mitteilung der SP Frauen* auf die Wortkonstruktion „Burka tragende Frauen*“. Das meint ja, dem Stern sei Dank, automatisch „Burka tragende Trans-Frauen“ mit. Nun denken sie einen Moment lang ganz vorurteilslos und entspannt über dieses Bild nach. Mich hat es amüsiert. Sie nicht?

Und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Wer den sicher nicht immer einfachen Weg auf sich nimmt, die Fesseln seines biologischen Geschlechts aufzusprengen – und dadurch wohl so manchen Kampf auszutragen hat – wird sich ganz bestimmt von niemandem zwingen lassen, sich zu verschleiern und somit neue Fesseln anzulegen. Und schon gar nicht wird sich jemand, der sich gegen das „cis-sexistische hetero-normative Patriarchat“ zur Wehr setzt, mit dem Symbol der Frauenunterdrückung schlechthin schmücken. Deshalb und nur deshalb habe ich diese Kolumne geschrieben.
Wo sie allerdings in meinem Text eine Geringschätzung gegenüber Trans-Menschen herauslesen, bleibt ihr Geheimnis. Ich würde „vermitteln, … , Transfrauen seien Männer, die Frauen spielen wollen“. Bitte sehr? Wo lesen Sie das?

Sie werfen mir in der Folge auch Verachtung, mangelnde Gelassenheit und Unverständnis für die Anliegen von Trans-Menschen vor. Ich weiss beim besten Willen nicht, woraus sie das ableiten wollen und wo in meinem Text sie darauf Hinweise finden. Das ist alles reine Interpretation, Mutmassung und Unterstellung.

Ich gebe zu, ich bin kein Fan von politisch korrekter Sprache. Oder davon, dass darin mittels Sonderzeichen auf jede Minder- oder Mehrheit Rücksicht genommen wird. Sprache wird dadurch schlicht nicht mehr lesbar. Die meisten Worte sind unpräzise. Doch wenn wir jedem unscharfen Wort noch ein Sternchen anfügen würden, wäre die Sprache schlicht nicht mehr lesbar. Vom Sprechen sprechen wir schon gar nicht. Ich bezweifle auch, dass ein * im Parteinamen der SP Frauen den Trans-Menschen auf irgendeine Weise hilft. Zumal damit – wie ich in meiner Kolumne schreibe – das biologische Geschlecht, das ursprünglich Diskriminierende, noch stärker betont wird.

Aber man kann, wie sie selber sagen, über Sinn und Unsinn solcher sprachlicher Verrenkungen streiten. Auch ein bornierter, „andersintelligenter“ (wie eine Kommentatorin ihres Blogs schreibt) NZZ-Redaktor weiss, dass Sprache unser Denken prägt, und umgekehrt. Genauso wie Vorurteile gegenüber männlichen, weissen, mutmasslich heterosexuellen Journalisten die Interpretation ihrer Texte offenbar massgeblich beeinträchtigen kann.

Meine Glosse war also, wenn überhaupt, eine Kritik an der übertriebenen Political Correctness und den Stilblüten, welche dies treiben kann. In diesem Punkt gebe ich ihnen sogar Recht. Und ihre übertriebene Reaktion – und diejenige vieler anderer – zeigt mir, dass ich einen wunden Punkt getroffen habe. Nur weil ich in meinem Text offenbar nicht die politisch korrekte Transgender-Proseminar-Sprache getroffen habe, wird daraus eine Geringschätzung gegenüber Trans-Menschen abgeleitet, die jeglicher Grundlage entbehrt.

Ich frage Sie deshalb: Wer sollte hier etwas gelassener bleiben?

Herzlich
Jan Flückiger

************************************

Lieber Jan

So geht es nicht! Ich habe deine Glosse in der NZZ (ziemlich gelassen) gleichzeitig schmunzelnd und etwas bedrückt gelesen. Ich bin Transfrau und wir kennen uns vom Studium her.

Du hast eine Pointe: Es ist in unserem Kulturkreis wirklich höchst unwahrscheinlich, dass eine Transfrau Burka tragen will. Die Formulierung der SP Frauen* schliesst diese Möglichkeit zumindest nicht aus. Diesen Umstand gibst du als übertriebene sprachliche Rücksichtnahme der Lächerlichkeit preis. Wie gesagt, ich habe selber auch geschmunzelt, trotzdem ist es nur halb lustig.

Was mich bedrückt hat: Deine Glosse und deine Replik im Blog von Frau Schutzbach sind typische Beispiele für Mansplaining und Cisplaining. Du gibst dir sicherlich Mühe, ein guter Frauen- und Transenversteher zu sein, wie sich das für einen gut gebildeten, kritischen weissen Mann, der sich seiner Privilegien bewusst ist, gehört. Demzufolge kannst du auch ganz gut beurteilen, welche Kleidervorschriften für muslimische Frauen und welche sprachlichen Formulierungen für transgeschlechtliche und nonbinäre Menschen angemessen sind. Du kannst das auch ganz gut der Öffentlichkeit via die einzige noch verbliebene seriöse Tageszeitung der Schweiz erklären. Und wenn du die scheinbaren Absurditäten der möglicherweise fragwürdigen Rücksichtnahme auf verschwindend kleine Minderheiten kombinierst, kannst du dir sicher sein, die Lacher auf deiner Seite zu haben.

Dieser Haltung, die ich zu meinem Bedauern in deinen Texten wiedererkenne, liegt ein grobes Missverständnis zu Grunde: Weder Musliminnen, noch Trans*menschen oder andere minderprivilegierte Menschen sind Opfer – und schon gar nicht wollen wir bemitleidet und als Opfer behandelt werden. Es ist aber leider so, dass viele von uns durch ganz konkrete Ausschlüsse, Diskriminierungen und Gewalt zu Opfern gemacht werden. Wir dürfen erwarten, dass die Privilegierten (zu denen ich mich auch zähle) nicht wegschauen und bereit sind, für alle Menschen Rahmenbedingungen zu gewährleisten, so dass auch die Verletzlichsten sich effektiv wehren und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Das ist in meinen Augen die liberale Antwort auf die unvermeidlichen Interessenkonflikte in einer stark heterogenen pluralistischen Gesellschaft.

Erst deine Replik auf Frau Schutzbachs Kritik hat mich dazu bewogen, mich in die Debatte einzumischen. Du bezeichnest die Burka als Fesseln und Symbol der Frauenunterdrückung. Weiter behauptest du, dass der Wildcard-Stern Trans*menschen gar nichts bringe und das biologische Geschlecht sogar noch stärker betonen würde. – Kommen diese Gewissheiten aus vertieften Gesprächen mit Musliminnen und Trans*menschen? – Wohl eher nicht, denn dann hättest du viele unterschiedliche Antworten erhalten, die deine scheinbar klare Sicht getrübt und gleichzeitig dein Verständnis geschärft hätten. Falls du zuhören magst, erkläre ich dir auch gerne bei einem Mittagessen inwiefern deine Texte trotz gegenteiliger Beteuerung eben doch etwas Geringschätzung gegenüber Transgender-Anliegen zum Ausdruck bringen.

Herzlich

Esther Brunner

*************************************

Lieber Herr Flückiger,

Natürlich sind meine Ausführungen Interpretationen, natürlich lese ich Dinge zwischen Ihren Zeilen. Ein Text besteht ja nicht nur aus der schwarz-auf-weiss Oberfläche, nicht nur aus dem tatsächlich Gesagten. Sie nennen es „Unterstellungen“, ich nenne es Interpretation. Und ja, ich bekenne es freimütig: Ich interpretiere Ihren Text mit bestimmten theoretischen bzw. politischen Paradigmen. Mein Blick ist nicht neutral, das beanspruche ich auch nicht, im Unterschied zu vielen NZZ-Schreibern, die ihre Sicht für universell, „vorurteilslos“ (wie Sie selber schreiben) und nicht für partikular halten. Ich interpretiere Ihren Text aus einer feministischen, Minderheiten-solidarischen, parteiischen Position heraus.

Aus einer solchen Perspektive heraus – und das ist nun mein Wissensstand als selbst nicht betroffene cis-Frau und auch nicht der Wahrheit letzter Schluss – ist zum Beispiel Ihr Satz: „Es gibt leider keine offizielle Statistik dazu, wie viele Männer, die lieber Frau wären oder schon zu einer geworden sind (…)“ ein Problem, weil er vermittelt, dass Transfrauen eigentlich Männer sind, die zu Frauen werden, bzw. lieber Frauen wären. Aber es sind eben keine Ex-Männer, sondern in ihrer Geschlechtsidentität schon immer oder seit langem Frauen. Nur eben im gegengeschlechtlichen Körper, bzw. in einem Körper, der falsch zugewiesen wurde. Transfrauen als ehemalige Männer zu beschreiben, ist also falsch. (Auch wenn das nicht alle Transfrauen gleichermassen stört oder beleidigt. Menschen sind ja unterschiedlich.) Aber Sie treiben Ihren Schabernack mit einem Vokabular, das bestimmte Prämissen mit sich führt, die verletzend sein können und oft genug sind: Die Vorstellung, Transfrauen seien Ex-Männer. Es sind Frauen, bzw. Transfrauen, denen aufgrund ihres Körpers eine falsche Identität zugewiesen wurde. Und die dann ihre körperlichen Geschlechtsmerkmale eben ihrer Identität angleichen (nicht alle tun das, weil manche eben durchaus im männlichen Körper Frau sein wollen).

Womit wir beim Begriff „Geschlechtsumwandlung“ sind, den Sie in der Glosse verwenden. Aus dem oben gesagten wird klar, dass das kein adäquater Begriff sein kann, weil es nicht um eine „Umwandlung“ geht, (es sind ja schon Frauen! Und ja tatsächlich, es gibt Frauen mit Penissen und Männer mit Gebärmüttern), sondern vielmehr handelt es sich um eine Angleichung. Der Körper wird mit Hormonen oder Operationen der weiblichen Identität angeglichen. Die Vorstellung, Transfrauen seien umgewandelte Exmänner, macht vielen Transfrauen zu schaffen, weil ihnen damit abgesprochen wird, dass sie sich als Frau wahrnehmen, ja eine Frau sind, auch im ‚männlichen’ Körper, also schon Frauen sind, und nicht erst werden müssen.

Die von Ihnen vermittelte Vorstellung, das seien mal Männer gewesen ist unsensibel hinsichtlich dem Umstand, dass Transfrauen gerade aufgrund solcher Annahmen oft mit Ironie oder mit Misstrauen begegnet wird, da viele Menschen denken, Transfrauen würden ihnen nur ein „Theater vorspielen“, also eben „nur Frauen nachspielen“, sie täuschen oder Ähnliches. Also nochmal: Es handelt sich nicht um Männer, die Frauen werden, sondern es sind Frauen, die in einem ‚falschen‘ Körper geboren wurden, bzw. denen eine falsche Geschlechtsidentität zugewiesen wurde.

Sie fragen, ob ich Transfrauen in Burkas nicht auch eine amüsante Vorstellung fände. Nein, muss ich sagen, ich finde das nicht lustig. Zunächst mal wissen Sie wahrscheinlich nicht, dass die weltweit meisten Geschlechtsangleichungen im Iran stattfinden, hier gibt es eine interessante Doku, natürlich sind das nochmal andere Hintergründe als bei Transitionen in westlichen Ländern). Aber: Die von Ihnen nahe gelegte Unmöglichkeit (Transfrau mit Burka), ist also nicht so unwahrscheinlich. Und weiter: Transsexualität schliesst doch Religiosität nicht aus, oder umgekehrt – wie kommen Sie darauf? Gerade wenn klar ist, dass es sich nicht um eine Frage der freien Entscheidung oder Wahl handelt („ich möchte eine Frau werden“), sondern um ein erlebtes Faktum („ich bin eine Frau“).

Und so komme ich zum Schluss: Sie machen billigen Humor auf dem Buckel von Minorisierten (Frauen, Transpersonen, Muslime) und unterschlagen in Ihrer Antwort an mich, dass gerade solcher Humor einen extrem partikularen Standpunkt voraussetzt: einen, der durch das Privileg gekennzeichnet ist, sich nie mit Transgeschlechtlichkeit oder Burkas oder Diskriminierung von Frauen wirklich beschäftigt haben zu müssen. Das Privileg, sich nicht befassen zu müssen mit der ganzen intersektionalen Komplexität, in der sich queer_feministische Politik befindet angesichts pluraler Geschlechterverhältnisse und einer ‚multikulturellen’ Gesellschaft und einer globalisierten Welt, angesichts des Rechtsrutsches im gesamten europäischen Raum, angesichts der Vereinnahmung feministischer Positionen von Rechts, angesichts religiöser fundamentalistischer Kräfte jeglicher Couleur. Stattdessen erlaubt es Ihnen Ihre Position, lustige Glossen zu schreiben über Sternchen-Sprache, über SP-Frauen* oder „Trans-Konvertiten“.

Ich finde ja Trans-Konvertiten auch eine lustige Wortkonstruktion. Es ist aber halt nicht ganz unerheblich, von wem es kommt. Die Frage, wer sich über wen lustig machen kann, wer eine Seite in der NZZ füllen darf usw. – all das geschieht ja vor dem Hintergrund von ungleich verteilter (Diskurs)Macht. Es ist kein Zufall und nicht allein ein Resultat Ihrer persönlichen Leistungen, dass Sie in der NZZ Glossen schreiben dürfen – angeblich vorurteilslos, wie Sie schreiben, und an Ihrer Stelle nicht etwa ein Schwarzer, oder eine Trans*person oder eine Frau sitzt, die sich ein wenig über Cis-Jungs mokieren. Sie sind – unter anderem – in dieser Position, weil (weisse) Männer in dieser Gesellschaft strukturelle und systematische Vorteile haben. Und vor diesem Hintergrund ungleicher Machtverteilung ist die Entscheidung, über wen man Glossen schreibt, keine Unschuldige – es sei denn, man ist komplett naiv.

Sie haben also diesen NZZ-Platz, Sie haben dieses Privileg, diese Diskursmacht in der Gesellschaft. Und so nutzen Sie diese?! Selbst wenn Sie das Bild einer Burka-Transfrau ‚vorurteilslos’ erheitert, Sie könnten sich genau so gut dagegen entscheiden, das in der Öffentlichkeit satirisch zu verhandeln. Denn Hand aufs Herz: Sie wissen doch, was eine solche Glosse bedient: Ressentiments, Vorurteile eben. Sie wissen ganz genau, dass Ihre Glosse (und das meine ich mit zündeln) weder Musliminnen noch Transpersonen oder feministische Anliegen Ernst nimmt geschweige denn empowert, sondern ganz im Gegenteil noch mehr Ressentiments, noch mehr Abneigung und Geringschätzung provoziert.

Das nehmen Sie (und die NZZ als Medien-Organ) bewusst in Kauf mit dieser Art von Satire. Dass die Leute sich nach ihrer Glosse Schenkel klopfend bestätigt fühlen können: Ach diese Trans-blablabla und PC-Feministinnen.

Falls Ihnen dieser Effekt einer (verstärkenden) Geringschätzung wirklich nicht klar sein sollte, wie sie behaupten, dann….na dann weiss ich auch nicht weiter.

Und noch etwas: Nein, ich werde nicht im Geringsten gelassen bleiben. Ich werde auch weiterhin vollkommen ungelassen sein, solange solche Glossen gedruckt werden.

Beste Grüsse

Franziska Schutzbach

 

Advertisements

4 Gedanken zu “Repliken

  1. Liebe Frau Schutzbach

    Herzlichen Dank für Ihre engagierten und pointierten Repliken auf die Artikel und Kommentare von Scheu und Flückiger. Ich habe die Glosse von Jan Flückiger mit einem müden Lächeln zur Kenntnis und nicht wirklich ernst genommen. Erst als ich heute morgen die Kommentare zu seinem Artikel las, wurde mir bewusst, dass diese Themen ausserhalb meiner queer-feministischen Bubble ganz anders diskutiert werden und welchen Schaden dieses auf Halbwissen basierende Spötteln anrichten kann. Wir können nicht auf uns sitzen lassen, dass so über uns diskutiert wird. Der Diskurs soll gefälligst mit uns geführt werden!

    Mir ist klar, dass es Jan Flückiger nicht im Geringsten um Trans*-Themen und die konkreten Menschen ging, sondern er das nur als amüsanten Aufhänger benutzte, um sich über Burkas und den Sprachgebrauch der Linken lustig zu machen. Aber jetzt muss er sich der Debatte stellen.

    Gefällt 1 Person

  2. Der Kritik von Frau Schutzbach kann ich nur zustimmen. „Glosse“ heißt in Zeitungen wie der NZZ regelmäßig, sich süffisant über Schwächere zu belustigen. Sowas braucht kein Mensch.

    Es fällt mir aber ehrlich gesagt, bei aller Kritik gegenüber der Haltung der NZZ, schwer, die Argumente von Esther Brunner zu verstehen. Wenn ich es versuche, scheinen folgende Punkte wichtig: (1) Flückiger betreibe „Mansplaining und Cisplaining“, (2) Musliminnen, Trans*menschen und andere minderprivilegierte Menschen seien keine Opfer, (3) Viele würden aber durch Ausschlüsse, Diskriminierungen und Gewalt zu Opfern gemacht, (4) die Privilegierten dürften dabei nicht wegschauen, (5) Flückigers „Gewissheiten“ seien vermutlich ohne vertiefte Gespräche entstanden.

    Wie man das alles aber nun konkret aufeinander und auf Flückigers Texte beziehen soll, bleibt mir im Gegensatz zu Frau Schutzbachs Argumenten ganz unklar.

    Gefällt mir

  3. Jan Flückiger, alleine daran, dass Sie sich konsequent der Höflichkeitsform (Grosschreibung von Sie) verweigern ist zu erkennen, dass Sie sich herzlich wenig um (Political) Correctness scheren. Das bräuchten Sie gar nicht erst zu erwähnen in Ihrer Replik.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s