Who Cares?

Kein Mensch überlebt ohne Fürsorge. Und dennoch wird Sorgetätigkeit als Voraussetzung von Markt und Gesellschaft stets unsichtbar gemacht und abgewertet. Die Konsequenzen sind jedoch fatal, nicht nur für die Realität der GratisarbeiterInnen.

Auf „Geschichte der Gegenwart“ ist ein Text von mir zum Thema Sorge (Care) und Verletzlichkeit erschienen:

„Care ist kein ‚Frauenthema‘, es betrifft das Ganze. Unter den bestehenden ökonomischen und ideologischen Prämissen werden nicht nur Care-Arbeit und die Menschen, die sie verrichten, abgewertet. Die existentiellen Bedürfnisse der Menschen werden überhaupt abgewertet. Fetischisiert wird ein autonomes (männliches) Subjekt, ein Homo Oeconomicus, der nichts und niemanden braucht und aus sich selbst heraus produktiv ist.“

Hier gehts zum Text.

 

 

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