Franziska Schutzbach

Ich bin Geschlechterforscherin und Soziologin (Lehre und Forschung an der Universität Basel und TU Berlin), freie Publizistin und Bloggerin, feministische Aktivistin und Mutter von zwei Kindern. Weiter gebe ich mit anderen Akademiker*innen das Online-Magazin  „Geschichte der Gegenwart“ heraus, bin im Vorstand von Terre des Femmes Schweiz und veranstalte zweimal monatlich einen Feministischen Salon in Zürich und Basel.

WICHTIG: Im November 2017 war ich einer Hetzkampagne seitens rechter Medien in der Schweiz ausgesetzt. Informationen und Klärungen dazu finden sich hier. Bitte berücksichtigen Sie auch, dass die Seite „Wikimannia“, die ein Profil über mich führt, keine neutrale Seite ist, sondern ein von Antifeministen angelegtes ‚Pranger-Lexikon‘ ist, mit dem Frauen/Feministinnen im Internet diskreditiert werden.

Kontakt

Infos zum Feministischen Salon Basel

Ifos zum Feministiscnen Salon Zürich

Bio

  • Forschungsprojekt Demographische Krisenszenarien und die Regulierung der Fortpflanzung im Graduiertenprogramm der Graduiertenschule Social Sciences (G3S) und im Graduiertenkolleg Geschlechterforschung.
  • Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten (Universität Basel, Zentrum Gender Studies, Universität Bern, IZFG, TU Berlin, Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung
  • Mit-Herausgeberin von „Geschichte der Gegenwart“
  • Veranstalterin des Feministischen Salon Zürich (Kosmos) und Basel (Unternehmen Mitte)
  • 2003-2008 Studium der Soziologie, Medienwissenschaften und Gender Studies an der Universität Basel.
  • Seit 2003 verschiedene journalistische Tätigkeiten

 

Mitgliedschaften

 

Forschungsschwerpunkte und Lehre

Forschungsschwerpunkte:

Reproduktive Gesundheit und Rechte, Politiken der Generativität, Demographisierung, Bevölkerungspolitik, Gesundheit, Gouvernementalität und Biopolitik, Geschlechtertheorien zu Generativität, Anti-Genderismus und Antifeminismus

Lehre:

  • Weiblichkeitstheorien
  •  Sexualisierte Gewalt, Sexismus, Macht und Geschlecht
  • Politik der Generativität. Gesundheit, Bevölkerung, Geschlecht.
  •  Einführung in die Geschlechterforschung
  • Biomacht, Gouvernementalität und die Regierung der Körper
  • Sex – Generativität – Leben. Geschlechtertheoretische Perspektiven auf biologische Fortpflanzung
  • Antifeminismus und Anti-Gender-Mobilisierung

 

Vorträge

„Über die Verschiebung vom Antifeminismus zum Antigenderismus“, gemeinsam mit Prof. Andrea Maihofer, 37. Kongress der deutschen Gesellschaft für Soziologie, Routinen der Krise, Krisen der Routinen. Universität Trier (D), 09.10.2014

„Globale Reproduktionspolitiken und die Rolle der Geburt“, Vortragsreihe „Copy Paste“, Biel/Bienne, 10. 06. 2014

„Bevölkerungspolitik und Menschenrechte“, Vortrag in der Reihe „Menschenrechte aktuell“, Institut für Soziologie, Universität Basel, 26.3.2014

„Postkoloniale Figurationen in Demographie- und Fertilitätsdiskursen“, Graduiertenkolleg Gender Studies, Universität Basel (CH), 12.11.2012

„Die Bioökonomie der Fortpflanzung“, Tagung der SGGF, Geschlecht im Kontext verschärfter ökonomischer Krisen, 7./8. 09. 2012

„Frauen in der Gesundheitsgesellschaft. Sexualität und Fortpflanzung: Zwischen Selbstbestimmung und Regulierung“, Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern (CH), 28.06.2012

„Koloniale Genealogien von Bevölkerungspolitiken und Public Health“, Graduiertenkolleg Gender Studies, Universität Basel (CH), 14.11.2011

«La famille n’existe pas?» Re-Traditionalisierung und Auflösung von Familienstrukturen“, Fachtagung des Schulinspektorats Seeland RIS (CH), 28.10.2011

„Redundant Bodies“, International Confrence „Reframing Gender, Reframing Critique“, Universität Basel (CH), 18.09.2011

„Gender Studies: GeMachte Geschlechter“, Vortrag „Einführung in die Gesellschaftswissenschaften“, Universität Basel (CH), 10.05.2011

Publikationen

„Gender raus!“ 12 Richtigstellungen zu Antifeminismus und Gender-Kritik Juli 2017

Der Heidi-Komplex. Gender, Feminismus und der Ekel vor der „Gleichmacherei“ In: PROKLA, Heft 185, 46. Jg. Nr. 4, Dezember, S- 583-598

Vom Antifeminismus zum ›Antigenderismus‹ – Eine zeitdiagnostische Betrachtung am Beispiel Schweiz. Gemeinsam mit Andrea Maihofer, in: Hark, Sabine; Villa, Paula (Hg.) (2015): (Anti-)Genderismus: Sexualität und Geschlecht als Schauplätze aktueller politischer Auseinandersetzungen. Transcript.

„Der organisierte Hass der Antifeministen“, in genderstudies, Zeitschrift des interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung (IZFG), Universität Bern (2015), S-5-8.

Bevölkerung, Krise, Nation. Koloniale Kontinuitäten in demographischen Fertilitätsdebatten, in: Hostettler, Karin; Vögele, Sophie (Hg.): Diesseits der imperialen Geschlechterordnung. (Post-)koloniale Reflexionen über den Westen. Transcript (im Erscheinen).

Vom Aussterben Europas. Eine kritische Einschätzung von Fortpflanzungsdiskursen in europäischen Gesundheitsprogrammen, in: GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft(2013) 5(1), S. 72-87.

Journalistische Artikel und Essays, eine Auswahl:

„Jetzt erst recht. Wider die bequeme Weltuntergangslust.“ Analysen und Alternativen (2017). In: „Blätter“ 2/2017, S. 89-94.

„Der Mutter-Tochter-Komplex“, MAGAZIN 2015

„Wie aus ‚echten‘ Kerlen rechte Hetzer werden“, WOZ 2017

„Was Täter zum Lachen bringt“, über Klaus Theweleits neues Buch, Tages Woche 2015

„Gesellschaftliche Verhältnisse zu analysieren, ist nicht primär Elfenbeinturmbillard“, WOZ, 08. Dezember 2016

„Der Hass der Antifeministen“, Tageswoche, 19. Februar 2015

„Der Streit um die Deutungshoheit über die jugendliche Sexualität“, Tageswoche, 30. April 2014

„Affect Studies. Die Politik der Gefühle“, Tageswoche, 06. Februar 2014

„Ohnmacht der Gedanken“, NZZ, 30. Mai 2010

„Und ewig putzt die Frau“, Annabelle, 12/2009

„Germanys Next Top-Trottel“, NZZ, 25. Januar 2009

 

Weitere Texte und/oder Vorträge von mir finden sich zum Beispiel auf dem Blog „Beziehungsweise weiterdenken“, auf meiner Uni-Seite oder auf Academia.edu.

 

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